Krankheitsbilder

Hashimoto Thyreoidits

Die Hashimoto-Thyreoiditis wird i.d.R. durch die positiven Antikörper Tg-AK und/oder TPO-AK bestimmt. In vielen Fällen wird sie erst dann diagnostiziert, wenn der Mensch bereits unter Symptomen der Schilddrüsenunterfunktion leidet oder eben auch als Zufallsbefund.

An dieser Stelle beginnt dann für viele Patienten das eigentliche Martyrium, indem sie mit L-Thyroxin einfach nur – und das meist lebenslang - abgespeist werden. Die künstlichen Hormone werden jedoch in vielen Fällen sehr schlecht vertragen.

Treten Symptome, wie Herzklopfen, Ängste und Panik auf, wird der Patient zum Psychologen geschickt.

Oft wird den Patienten eröffnet, dass die Hormone lebenslang einzunehmen sind, die Krankheit unheilbar sei und zur Schilddrüsenauflösung führt, sowie ein Absetzen von L-Thyroxin zum Tode führt.

Die Wirklichkeit kann jedoch viel positiver aussehen:

Eine Hashimoto-Thyreoiditis ist in ca. 90% der Fälle heilbar (jedoch nicht allein mit den Methoden der Schulmedizin).

Nach den Erfahrungen von Dr. med. Berndt Rieger (Autor mehrerer Bücher, u.a. Hashimoto Healing) löst sich die Schilddrüse nur in sehr seltenen Fällen auf.

Ersetzt der Patient die Gaben L-Thyroxin durch natürliche Schilddrüsenextrakte vom Schwein/ Rind und widmet sich seinem schmetterlingsförmigen, sensiblen Organ, so tritt in vielen Fällen sogar rasch eine Besserung der Symptomatik ein. 

Morbus Basedow

Der Morbus Basdeow ist dadurch das Vorhandensein des TRAK-Antikörpers im Blut gekennzeichnet. Der TRAK richtet sich gegen den TSH-Rezeptor der Schilddrüse. Diese Antikörper heften sich an die Stellen, an die eigentlich das TSH gebunden werden sollte. In der Folge dessen kommt es zur andauernden Produktion von Hormonen, was zur Schilddrüsenüberfunktion führt.    

Viele Patienten leiden dann wegen der permanenten Höchstleistung ihrer Schilddrüse unter u.a. unter Gewichtsabnahme, erhöhtem Blutdruck, Unruhe, Nervosität oder Reizbarkeit.

Mitunter ist eine Augenbeteiligung (endokrine Orbitopathie) mit dem hervortreten der Augäpfel (Exophthalmus) zu beobachten.   

Als natürliche Schilddrüsenblocker kann man hier Zwiebeln, Knoblauch oder Bärlauch anwenden, ebenso bewährt haben sich Kohlarten, Wie Weißkohl, Rosenkohl. 

Schilddrüsenknoten

Von Schilddrüsenknoten ist jeder dritte Mensch betroffen und sind somit ein häufig anzutreffendes Problem.

In der Schulmedizin unterscheidet man heiße und kalte Knoten.

Ihre Namen leiten sich einzig von den eingefärbten Arealen im Szintigramm ab, heiße Knoten produzieren zu viele Schilddrüsenhormone und leuchten rot, wohingegen kalte Knoten grün oder blau bzw. ohne Farbe dargestellt werden und wenige bzw. keine Hormone mehr produzieren.

Schilddrüsenknoten entstehen oft in Zeiten von Hektik, Stress und Erfolgsdruck verbunden mit einem zunehmenden Verschwinden von Menschlichkeit, Geborgenheit und Muße.

Im Grunde ist die Bildung eines Schilddrüsenknotens ein psychosomatisches Phänomen, das als Reaktion auf einen schädlichen Reiz aufgefasst werden kann.

Hier kann mit sanften Schilddrüsenmassagen und – wickeln sowie ein Überdenken bzw. eine Änderung des Lebensstils ein Weg zur Wiederherstellung der Schilddrüsengesundheit sein.

Schilddrüsenknoten müssen in den wenigsten Fällen operativ entfernt werden, da es sich in den meistens um Zysten (mit Flüssigkeit) handelt. 

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